Energiemanagement

Die deutsche Wasserwirtschaft benötigt jährlich etwa 8,35 Terawattstunden (TWh). Davon entfallen etwa 4.400 Gigawattstunden (GWh) auf die kommunale Abwasserbeseitigung (Kläranlagen). Dies macht die Wasserwirtschaft zu einem der größten kommunalen Energieverbraucher und zu einer wesentlichen Stellschraube im kommunalen Klimaschutz.
Der WAZ hat sich bereits 2011 den Themen „Energieeffizienz“ und „Klimaschutz“ angenommen und führte bereits im Jahr 2016 ein geprüftes Energie Management System (EnMS) nach DIN ISO50001:2011 ein. Durch innovative Anpassungen und zielgerichtete Investitionen in den technischen Anlagen und Prozessen konnte der Energiebezug nachhaltig reduziert werden. Der Energiebericht 2025 (nach DIN ISO50001:2018) weist allein für die Jahre 2019 bis 2024 eine Einsparung von 321.000kWh aus. Unter dem weitläufig verwendeten Schlagwort der „Energieeffizienzsteigerung“ versteht der WAZ die ganzheitliche Betrachtung & Optimierung aller eingesetzter Energieträger (Strom, Kraftstoffe, Erdgas und Fernwärme) in allen technischen und organisatorischen Prozessen.
Dabei setzt der WAZ in den Projekten vorrangig bereits heute am Markt verfügbare und ausgereifte Technologien ein. Bei allen Innovativen Ideen und Bestrebungen steht die Versorgungssicherheit an erster Stelle. Es werden vorrangig betriebswirtschaftlich tragfähige Konzepte umgesetzt die ebenso einen positiven Effekt auf Gebühren- und Entgelt-Stabilität wie auch die Energieeffizienz haben.

Zertifizierung des Energiemanagementsystems

Das Energiemanagementsystem des WAZ ist nach DIN EN ISO 50001 : 2018 zertifiziert.